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EZB erhöht Leitzins auf 2,5 Prozent
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Volkswirte rechnen mit weiteren Schritten / Trichet will sich auf keinen Zeitpunkt für die straffere Geldpolitik festlegen

he. Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen am Donnerstag wie erwartet von 2,25 Prozent auf 2,50 Prozent erhöht. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet begründete den Schritt mit Risiken für die Verbraucherpreise. Er wollte sich aber nicht festlegen, ob und wann weitere Zinserhöhungen im Laufe dieses Jahres folgen. "Wir werden jederzeit das Notwendige tun", antwortete er auf Fragen nach weiteren Zinsschritten, wies jedoch gleichzeitig auf bestehende Preisrisiken hin.
Die meisten Vqlkswirte gehen davon aus, dass die Notenbank das Geld in der Eurozone weiter verteuern wird. Sie rechnen mit einem Anstieg der Leitzinsen im Verlauf des Jahres auf 3,0 Prozent oder sogar 3,5 Prozent. An den Finanzmärkten wurden die Aussagen von Trichet als Neigung zu einer strafferen Geldpolitik ausgelegt. Die EZB hatte im Dezember die Zinswende eingeleitet und die Rate von 2,00 Prozent auf 2,25 Prozent heraufgesetzt. Voraussetzung für die Entscheidung war die konjunkturelle Wende zum besseren in der Eurozone. Auch am Donnerstag sprach Trichet von einer weiteren wirtschaftlichen Expansion, die Platz greife. Die Investitionen seien stark, getrieben von den günstigen Bedingungen zur Kreditaufnahme und steigenden Gewinnen. Dagegen erhole sich der Konsum nur allmählich. Selbst aus großen Ländern wie Deutschland kämen zunehmend positive Konjunktursignale. Die EZB revidierte ihre Prognosen zum Wachstum und zur Inflation leicht nach oben. Sie erwartet für die Eurozone für dieses Jahr eine Wachstumsrate von 1,7 bis 2,5 Prozent, und für 2007 von 1,5 bis 2,5 Prozent. Die Vorhersagen anderer Volkswirte kommen zu ähnlichen Ergebnissen.
Unzufrieden zeigte sich Trichet mit der Entwicklung der Verbraucherpreise, die im Februar. in der Währungsunion nur leicht auf 2,3 Prozent zurückging. Nach der Prognose der EZB wird sie im Schnitt dieses Jahres zwischen 1,9 und 2,5 Prozent liegen und im Jahr 2007 von 1,6 bis 2,8 Prozent rangieren. Als Risiken für die Preise gelten noch immer die Energiekosten, die auf die Rohölpreis-Explosion folgten, aber auch höhere Steuern und Abgaben. Die EZB strebt eine Infaltionsrate an, die sich knapp unterhalb von zwei Prozent bewegt. Das gegenwärtige Zinsniveau von 2,5 Prozent nannte Trichet stimulierend für die Wirtschaft. "Die Zinsen sind weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau und stützen die wirtschaftliche Entwicklung", sagte der Zentralbankchef wörtlich. Er machte zugleich deutlich, dass die Risiken für die Preise auf mittlere Sicht nicht verschwunden seien und die Europäische Zentralbank die Trends der Preise sehr genau beobachtet.
Die Kritik am zweiten Zinsschritt fiel - im Gegensatz zu der an dem ersten im vergangenen Dezember - gemäßigt aus. Der europäische Unternehmensverband Unice warnte vor zu großer Eile. Italiens Handelsminister Adolfo Urso meinte, es gebe keine echten Inflationsgefahren. Auch der deutsche Bankenverband gibt zu bedenken, die Wirtschaft im Euroraum wachse nur moderat und die Preisrisiken seien gering


Eingetragen am 03.03.2006 von Holger Drollinger

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